Kettenbriefe 0
Gibt es etwas, das beknackt genug ist, dass eine Frau sich nicht davon täuschen lässt? Braucht es immer die kritischen Worte des Mannes, minimale Vernunft zu investieren, um dümmstes Gesülze und ermüdenste Tricks zu durchschauen?
Ich bin jetzt auf dem Chauvi-Trip - deswegen lasse ich beide Fragen einfach mal so im Raum stehen.
Kettenbriefe! Ausgerechnet von meiner Lieblingsstudentin :) bekomme ich einen untergejubelt (Mit Tränen zeigt der Mensch, dass er nicht weiter weiß. Schicke diese Mail an 15 Leute in… usw. usf.). Begeisterte Empfehlung, da mitzumachen. Mache ich aber nicht. Warum, steht z.B. hier und hier sowieso, und hier oder hier.
Das Zeug hat aber auch und zurecht ein schlechtes Image. Wikipedia zählt sechs Verwendungszwecke eines Kettenbriefes auf:
- Mitteilungen zu verbreiten, z.B. Spendenaufruf, falsche Viruswarnungen, politische Texte
- E-Mail-Adressen zu sammeln (Spam, Phishing)
- In-Gang-Setzen und -Halten von Spielen
- Betrugsversuche (Make Money Fast)
- Störung von Kommunikationsdiensten (z. B. E-Mail)
- Belästigung von Einrichtungen oder Personen (Stalking, Mobbing).
Schade um ein eigentlich taugliches Instrument zur Informationsweitergabe, aber echt völlig versaut.
(Memo an mich selbst: Demnächst die Frage abhandeln, ob es etwas gibt, dass beknackt genug ist, dass ein Mann sich nicht davon täuschen lässt…)
